„ Grias  Eich, schee  dass do seid‘s “

                                      

Herzlich willkommen in der Nösslachhütte 

Willkommen auf der Webseite der Nösslachhütte.

Wir laden Sie ein uns kennen zu lernen, unser vielfältiges Angebot zu erkunden und sich auch gleich einen kleinen Vorgeschmack auf Ihren Aufenthalt bei uns zu holen.

Auf 1.606 Meter liegt oberhalb der Gemeinde Gries am Brenner, im Wipptal, eine Hütte, die gerne von Wanderern, Tourengehern und Familien als Ausflugsziel gewählt wird. 


Bergwerksweg‬

‬‬‪Zwischen 2004 und 2006 wurde im Rahmen eines Projektes im Gemeindegebiet von Gries am Brenner ein Lehrpfad errichtet, der den Kohleabbau in Nösslach zum Inhalt hat und sich  für Wandertage und heimatkundliche Ausflüge sehr gut eignet.‬

 

‪Die Nösslacher Steinkohle entstand aus Sumpfwäldern in der Karbonzeit  - vor rund 300 Millionen Jahren. Die Besonderheit bei der Nutzung der Nösslacher Steinkohle ist, dass sie noch weit vor der Verwendung als Brennstoff zum Färben von Tabak und als Naturfarbe diente. Dies macht die "Nösslacher Schwarzerde" einzigartig in Europa. Im 19.Jahrhundert war das "Farbengraben" am Nösslachjoch weit verbreitet.‬

 

‪Teile der Bergwerkseinrichtung wurden zugänglich gemacht und etliche Schautafeln erklären die geologischen Besonderheiten und die Geschichte des Kohleabbaus, der bis Mitte des letzten Jahrhunderts betrieben wurde.‬

 

‪Der zunehmende Steinkohleverbrauch führte ab den 1930er Jahren zu einem bergmännischen Abbau der gefragten Rohstoffes. In den 40er und 50 Jahren wurden pro Jahr ca. 5.000 Tonnen Steinkohle von etwa 60 Bergarbeitern zu Tage gefördert. Die Abbaustollen liegen zwischen 1.700 und 1.900 m.ü.M. und sind bis zu 800 m lang. Sie gehörten zu den Höchst gelegenen Kohle Stollen dieser Zeit. 1953 wurde der Abbau aufgrund der Erschöpfung der Kohlevorräte im Berg eingestellt.‬

 

‪Der Rundwanderweg startet auf 1.400 m Höhe. Die Gehzeit beträgt ca. 2 Stunden, wobei etwa 400 Höhenmeter bewältigt werden.‬

 

‪Entlang des Bergwerksweges erhalten die Wanderer an übersichtlichen Schautafeln interessante Informationen über die Erdgeschichte, die Einmaligkeit der Lagerstätte, den Kohleabbau und vieles mehr. Auch der rekonstruierte Stolleneingang des Friedrichstollens kann besichtigt werden.‬

  

Wir freuen uns auf Euch,

Euer Nösslachhütten-Team